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Tool

DCF-Rechner.

Bewerten Sie Unternehmen auf Cash-Flow-Basis – mit Free Cash Flows, WACC und Terminal Value in einem Modell.

Discounted Cash Flow

Parameter eingeben

Der Rechner bildet ein bewusst reduziertes DCF-Modell ab: fünf Planjahre, WACC, Terminal Value und Equity Bridge. Gedacht ist er für eine erste Plausibilisierung, nicht als Bewertungsgutachten.

Presets

Drei Startpunkte für typische DCF-Setups. Presets ändern nur FCF-Modus, WACC-Modus und Terminal-Value-Methode, Zahlenwerte bleiben erhalten.

Aktives Preset

Quick DCF

Schnelle Bewertung mit Basis-Cashflow, Wachstumsrate und direktem WACC. Zahlenwerte bleiben beim Wechsel erhalten.

Kernannahmen

Die wichtigsten Eingaben bleiben immer sichtbar. Spezielle Strukturwechsel und Zusatzfelder liegen unter Erweiterte Optionen.

Struktur

Nur diese Umschalter beeinflussen das aktive Preset. Sobald die Kombination von einem Preset abweicht, ist keine Kachel mehr aktiv.

Weitere Equity-Bridge-Anpassungen

Minderheitsanteile und sonstige Anpassungen sind für Sonderfälle gedacht und bleiben deshalb eingeklappt.

Vereinfachtes Modell zur Orientierung. Keine Bewertungsberatung, kein IDW-S1-Gutachten und keine Aussage dazu, welcher Wert in einer Verhandlung zwingend durchsetzbar ist.

Beim Teilen wird Ihr Rechnerstand verschlüsselt gespeichert. Jeder mit dem vollständigen Link kann ihn öffnen. Automatische Löschung nach 30 Tagen.

Übersicht

Free Cash Flow, Diskontierung und Beitrag zum Enterprise Value

Die Tabelle zeigt die fünf Planjahre mit Discount-Faktor und Barwert. Im Chart wird sichtbar, wie stark der diskontierte Terminal Value die Bewertung prägt.

JahrFCFDiscount-FaktorBarwert
11.060.000 €0,909963.636 €
21.123.600 €0,826928.595 €
31.191.016 €0,751894.828 €
41.262.477 €0,683862.289 €
51.338.226 €0,621830.933 €
TVGordon Growth0,6219.922.315 €

PV = FCF / (1 + WACC)^t, beim Terminal Value mit n = 5.

gafron.law
gafron.law/dcf-rechner
BarwertKomponenteJ1J2J3J4J5TV

Jahr 1 bis 5 zeigen die diskontierten Free Cash Flows, TV den diskontierten Terminal Value.

PlanperiodeDiskontierter Terminal Value

Bridge

Equity Bridge

Das Wasserfall-Diagramm zeigt den Weg vom Enterprise Value zum Eigenkapitalwert.

gafron.law
gafron.law/dcf-rechner
Wert14.402.596 €Enterprise Value0 €Nettoverschuldung0 €Minderheiten0 €Sonstige Anpassungen14.402.596 €Equity Value

Coral markiert Abzüge. Navy markiert Enterprise Value, Equity Value und wertsteigernde Gegenbewegungen wie Net Cash.

Sensitivität

5 × 5 Matrix für WACC und Terminalannahmen

Niedrige Equity Values sind rot, hohe Werte blau hinterlegt. Die aktuelle Kombination ist markiert.

Spalten = ewige Wachstumsrate

WACC0,5 %1,0 %1,5 %2,0 %2,5 %
8,0 %16,9 Mio.17,9 Mio.19,0 Mio.20,2 Mio.21,7 Mio.
9,0 %14,9 Mio.15,6 Mio.16,4 Mio.17,3 Mio.18,3 Mio.
10,0 %13,3 Mio.13,8 Mio.14,4 Mio.Aktuell15,1 Mio.15,8 Mio.
11,0 %12,0 Mio.12,4 Mio.12,8 Mio.13,4 Mio.13,9 Mio.
12,0 %10,9 Mio.11,2 Mio.11,6 Mio.12,0 Mio.12,4 Mio.

Zeilen verändern den WACC um ±1 bzw. ±2 Prozentpunkte. Spalten verändern je nach Methode das Gordon-Wachstum um ±0,5 bzw. ±1 Prozentpunkt oder das Exit-Multiple um ±1x bzw. ±2x.

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Wann ein DCF sinnvoll ist

Die Discounted-Cash-Flow-Methode passt vor allem zu Unternehmen mit belastbaren Cashflows und einer halbwegs planbaren Entwicklung. Für sehr frühe Startups ohne stabile operative Basis ist sie meist das falsche Werkzeug. Dafür ist eher der VC-Beteiligungsrechner als grobe Verhandlungslogik geeignet.

Die Darstellung bildet die übliche DCF-Logik stark vereinfacht ab und konzentriert sich auf die Stellschrauben, die in Verhandlungen regelmäßig den größten Unterschied machen: Free Cash Flow, WACC, Terminal Value und Equity Bridge.

Was in den Free Cash Flow gehört

Der Free Cash Flow bildet ab, wie viel Geld das operative Geschäft nach allen notwendigen Investitionen generiert. Ausgangspunkt ist das operative Ergebnis nach Steuern (EBIT × (1 − Steuersatz)). Darauf werden Abschreibungen addiert (nicht zahlungswirksam), Investitionsausgaben (CapEx) und ein etwaiger Aufbau des Non-Cash Working Capital abgezogen.

Zinszahlungen gehören nicht in den Free Cash Flow. Die Finanzierungskosten stecken bereits im WACC. Ebenso bleiben Einmaleffekte und außerordentliche Posten außen vor, weil sie für die nachhaltige Ertragskraft nicht aussagekräftig sind.

In einem vollständigen DCF-Modell schreibt eine treiberbasierte Planung den Free Cash Flow nicht mechanisch aus dem Vorjahreswert fort. Entscheidend ist, wie Umsatzwachstum, EBIT-Marge, Steuern und Reinvestment zusammenwirken. Wenn CapEx und Working Capital nicht einzeln belastbar planbar sind, kann der Reinvestitionsbedarf über eine Sales-to-Capital Ratio plausibilisiert werden: Wie viel zusätzliches investiertes Kapital braucht das Unternehmen für zusätzlichen Umsatz? Diese Ratio misst aber nicht, wie sich das Umsatzwachstum auf die EBIT-Marge auswirkt. Die Marge bleibt ein eigener Treiber und wird als Pfad von heutiger Marge zu Zielmarge modelliert. Dieser Rechner bildet diese Treiber nicht einzeln ab: Er schreibt den eingegebenen Free Cash Flow mit einer Wachstumsrate fort (oder nutzt fünf manuell gesetzte Jahreswerte); die treiberbasierte Sicht dient hier der Einordnung, nicht als Eingabe.

Genau das macht Free Cash Flow als Bewertungsgröße aussagekräftiger als das in Multiplikatorbewertungen beliebte EBITDA. EBITDA klammert Reinvestment und Working-Capital-Bindung weitgehend aus; der Free Cash Flow zeigt dagegen, ob Wachstum nach Investitionen tatsächlich Wert schafft. Der Preis dafür sind mehr Annahmen und ein besseres Verständnis des konkreten Geschäftsmodells.

Normalisierungen: Die versteckte Verhandlung

Die Qualität eines DCF steht und fällt mit den Eingangsdaten. In der Praxis werden die historischen Ergebnisse deshalb bereinigt, bevor sie als Basis für die Planung dienen. Das Ziel: ein nachhaltiges, wiederkehrendes Ertragsniveau herausarbeiten, das die tatsächliche operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens abbildet.

Bei inhabergeführten Unternehmen ist der wichtigste Posten fast immer das Geschäftsführergehalt. Liegt es unter Marktniveau (weil der Inhaber sich über Gewinnausschüttungen bezahlt), wird der Free Cash Flow nach oben verzerrt. Liegt es darüber, wird er nach unten verzerrt. In beiden Fällen muss ein marktübliches Gehalt angesetzt werden, um Vergleichbarkeit herzustellen.

Weitere typische Bereinigungen betreffen Einmaleffekte (Rechtsstreitkosten, Umzug, Restrukturierung, außerordentliche Erträge), Transaktionen mit nahestehenden Personen (Miete für eine Immobilie des Gesellschafters über oder unter Marktniveau, konzerninterne Verrechnungspreise) und Pro-forma-Adjustierungen für Veränderungen nach Closing (fallen Synergien weg? Entstehen neue Standalone-Kosten?).

Auch das Working Capital wird normalisiert. Saisonale Schwankungen oder ein zufällig günstiger Stichtag können das Bild verzerren. Entscheidend ist das nachhaltige, durchschnittliche Niveau.

Das Entscheidende: Normalisierungen sind kein neutraler Rechenvorgang. Käufer und Verkäufer bereinigen systematisch in entgegengesetzte Richtungen. Der Verkäufer rechnet Einmalkosten heraus und argumentiert, dass der bereinigte Free Cash Flow die wahre Ertragskraft zeigt. Der Käufer hinterfragt jede Bereinigung und ergänzt Abzüge für erwartete Standalone-Kosten. Die Differenz zwischen beiden Bereinigungen kann leicht 20 bis 30 % des Unternehmenswerts ausmachen.

Diese Arbeit gehört typischerweise in den wirtschaftlichen Workstream einer Transaktion. M&A-Berater, Wirtschaftsprüfer oder Corporate-Finance-Berater erstellen die Bereinigungen und verhandeln sie mit der Gegenseite. Als Transaktionsanwälte müssen wir die Ergebnisse verstehen und prüfen, ob sie sauber in die Vertragsdokumentation überführt werden, insbesondere in die Kaufpreismechanik, Earn-Out-Definitionen und Bilanzgarantien. Wer keinen wirtschaftlichen Berater einbindet, läuft Gefahr, dass Bewertungsfragen im rechtlichen Workstream verhandelt werden, wo sie nicht hingehören.

Warum der WACC wichtig ist

Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) bestimmt, wie stark künftige Cashflows auf den heutigen Wert abgezinst werden. Schon kleinere Änderungen können die Bewertung spürbar verschieben, vor allem wenn ein großer Teil des Enterprise Value aus dem Terminal Value stammt. Wie groß der Effekt ist, hängt aber von Cashflow-Profil, Wachstumsannahme und Terminal-Value-Methode ab. Deshalb ist die Sensitivitätsmatrix wichtiger als ein einzelner WACC-Wert.

Der WACC setzt sich zusammen aus Eigenkapitalkosten und Fremdkapitalkosten. Die Eigenkapitalkosten folgen dem CAPM (Capital Asset Pricing Model): risikofreier Zins + Beta × Equity Risk Premium. Die Fremdkapitalkosten laufen nach Steuern ein, also Fremdkapitalzins × (1 − Steuersatz).

Das CAPM stammt aus der Welt börsennotierter Unternehmen, bei denen Investoren breit diversifiziert sind und der Marktwert des Eigenkapitals jederzeit über den Aktienkurs ablesbar ist. Bei privaten Unternehmen fehlt beides, und das hat Konsequenzen für zwei zentrale Parameter:

Beta-Faktor: Der Beta-Faktor börsennotierter Unternehmen (Market Beta) liegt typisch zwischen 0,8 und 1,5. Ob das für eine private Transaktion ausreicht, hängt vom Käuferprofil ab. Ein strategischer Investor oder PE-Fonds mit breitem Portfolio kann oft beim Market Beta bleiben, ergänzt um einen Größenaufschlag. Ein Einzelunternehmer, der im Rahmen eines MBO sein erstes Unternehmen erwirbt, trägt dagegen ein konzentriertes Risiko. Für diese Fälle bildet das sogenannte Total Beta das tatsächliche Risikoprofil besser ab. Aus einem Market Beta von 1,2 kann so ein Total Beta von 2,5 bis 3,5 werden. Dazu kommen häufig weitere Risikoaufschläge für Illiquidität der Beteiligung oder Key-Person-Abhängigkeiten.

Kapitalstruktur: Die Gewichtung von Eigenkapital und Fremdkapital im WACC verlangt eigentlich Marktwerte. Bei privaten Unternehmen entsteht damit ein Zirkel: Der Eigenkapitalwert ist das Ergebnis der Bewertung, die den WACC braucht, der den Eigenkapitalwert braucht. In der Praxis wird deshalb mit einer geschätzten Kapitalstruktur gearbeitet, typischerweise abgeleitet aus Vergleichsunternehmen oder der Zielstruktur des Unternehmens (mit welchem Fremdkapitalanteil sollte ein Unternehmen dieser Art optimalerweise finanziert sein?).

Als grobe Orientierung für Deutschland: Beim risikofreien Zins sind Größenordnungen rund um 2,5 % bis 3 % plausibel. Beim Equity Risk Premium sind 5,5 % bis 6,5 % ein realistischer Korridor. Ein Country Risk Premium ist für Deutschland oft 0 %, kann bei anderen Ländern aber relevant sein.

Terminal Value

Der Terminal Value erfasst den Wert aller Cashflows nach der Planperiode. Er macht regelmäßig 60 % bis 80 % des Enterprise Value aus, was ihn zum einflussreichsten einzelnen Parameter im gesamten Modell macht.

Zwei Ansätze sind üblich. Beim Gordon-Growth-Modell wird unterstellt, dass der Free Cash Flow ab Jahr 6 mit einer konstanten Rate weiterwächst. Als vorsichtige Orientierung liegt die ewige Wachstumsrate bei reifen Unternehmen häufig im Bereich von 1 % bis 2 %. Höhere Werte bis etwa zur langfristigen nominalen Wachstumsrate der Gesamtwirtschaft können im Einzelfall begründbar sein, sollten aber wegen der hohen Sensitivität des Terminal Value zurückhaltend eingesetzt werden. Liegt die Wachstumsrate über dem WACC, liefert die Formel kein sinnvolles Ergebnis; der Rechner warnt in diesem Fall.

Der Exit-Multiple-Ansatz bewertet das Unternehmen am Ende der Planperiode anhand eines EBITDA-Multiples. Er ist oft näher an Marktbeobachtungen, hängt aber davon ab, ob tatsächlich vergleichbare Transaktionen oder Trading Multiples vorliegen. In der Praxis werden häufig beide Methoden parallel gerechnet, um die Ergebnisse gegeneinander zu plausibilisieren.

Vom Enterprise Value zum Equity Value

Der DCF liefert zunächst den Enterprise Value, also den Wert des operativen Geschäfts für alle Kapitalgeber (Eigen- und Fremdkapital). Daraus wird über die Equity Bridge der Equity Value (Eigenkapitalwert) abgeleitet, indem alle Ansprüche abgezogen werden, die vor den Eigenkapitalgebern stehen: Nettoverschuldung, Minderheiten, Pensionsrückstellungen und andere nicht-operative Verbindlichkeiten.

Umgekehrt können nicht-operative Vermögenswerte den Eigenkapitalwert erhöhen. Wenn das Unternehmen etwa nicht betriebsnotwendige Immobilien oder Finanzbeteiligungen hält, fließen diese nicht in den Free Cash Flow ein und werden deshalb vom DCF nicht erfasst. Sie müssen separat bewertet und addiert werden.

Genau hier liegt in Transaktionen regelmäßig ein Missverständnis: Kaufpreis, Enterprise Value und Equity Value sind nicht dasselbe. Wer nur auf den Enterprise Value schaut, vergleicht oft Äpfel mit Birnen.

DCF und EBITDA-Multiple: kein Widerspruch

In der Praxis begegnen die meisten Unternehmer einer Bewertung zuerst als Multiple: „Das Unternehmen ist 6x EBITDA wert.“ Das klingt einfach, verdeckt aber die eigentlichen Annahmen. Ein Multiple ist im Kern ein komprimierter DCF. Das Vielfache enthält implizit Annahmen zu Wachstum, Risiko und Kapitalstruktur, nur eben nicht sichtbar.

Der DCF macht genau diese Annahmen explizit. Wer versteht, warum ein Unternehmen mit 8x statt 5x EBITDA bewertet wird, kann in Verhandlungen gezielter argumentieren. Umgekehrt dient das Multiple als Plausibilitätscheck: Aus dem DCF-Ergebnis lässt sich ein implizites EBITDA-Multiple ableiten. Liegt das bei 15x, während vergleichbare Transaktionen bei 6 bis 8x liegen, stimmt wahrscheinlich eine Annahme im Modell nicht.

Beide Methoden parallel zu rechnen ist deshalb kein Zeichen von Unsicherheit, sondern gängige Praxis. Sie ergänzen sich: Der DCF liefert die analytische Tiefe, das Multiple den Marktbezug.

Typische Fehlerquellen

  • Zu optimistische Wachstumsraten, besonders wenn historische Entwicklung und Planannahmen nicht zusammenpassen.
  • Ein zu niedriger WACC, weil Risikoaufschläge zu knapp angesetzt sind.
  • Ein Terminal Value, der zwar rechnerisch groß, aber wirtschaftlich kaum hinterfragt ist.
  • Ein Beta-Faktor von 1,0 für private Unternehmen, obwohl das tatsächliche Risikoprofil deutlich höher liegt.

Wann der Standard-DCF an seine Grenzen stößt

Der DCF funktioniert am besten bei Unternehmen mit etabliertem Geschäftsmodell und halbwegs planbaren Cashflows. In bestimmten Situationen reicht er allein nicht aus:

  • Frühphasen-Startups ohne belastbare operative Historie können keinen Free Cash Flow sinnvoll projizieren. Hier arbeiten VC-Investoren eher mit Bewertungsmultiples auf Basis vergleichbarer Finanzierungsrunden oder der Venture-Capital-Methode (Zielrendite rückwärts gerechnet vom erwarteten Exit).
  • Stark zyklische Unternehmen, deren Ergebnisse je nach Konjunkturphase um den Faktor 3 bis 5 schwanken, brauchen Mehrphasenmodelle oder eine explizite Zyklusnormalisierung, die über die üblichen Bereinigungen hinausgeht.
  • Sanierungsfälle und Distressed-Situationen erfordern Szenarioanalysen mit unterschiedlichen Restrukturierungspfaden. Der Liquidationswert bildet hier den Floor, der Fortführungswert den optimistischen Fall. Ein einzelnes DCF-Ergebnis wäre trügerisch.
  • Bewertungsdifferenzen als Verhandlungsergebnis: Wenn sich Käufer und Verkäufer nicht auf einen Kaufpreis einigen, können Earn-Out-Strukturen die Brücke bilden. Der endgültige Preis hängt dann von der tatsächlichen Entwicklung nach Closing ab.

Für spezielle Konstellationen existieren weitere Instrumente, etwa Monte-Carlo-Simulationen für stochastische Szenarien oder Realoptionsmodelle für Unternehmen, deren Wert maßgeblich von noch ungewissen Entwicklungspfaden abhängt (typisch in Pharma oder Rohstoffexploration). Diese Methoden gehen über das hinaus, was ein Online-Rechner sinnvoll abbilden kann, und gehören in die Hände spezialisierter Bewertungsgutachter.

Hinweis

Dies ist ein vereinfachtes Modell zur ersten Orientierung. Die Ergebnisse sind nicht geeignet, als alleinige Grundlage für Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu dienen. gafron.law erbringt keine Bewertungsberatung; für eine fundierte Bewertung sollte ein wirtschaftlicher Berater (M&A Advisor, Wirtschaftsprüfer oder Bewertungsgutachter) hinzugezogen werden. Als Transaktionsanwälte sorgen wir dafür, dass die Bewertungsergebnisse korrekt in die Vertragsdokumentation einfließen. Die Ergebnisse helfen, Bewertungsannahmen der Gegenseite oder eines Gutachters schneller einzuordnen.

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